
25 Jahre Personalprälatur Opus Dei
Aus Anlass des 25. Jahrestages der Errichtung als Personalprälatur (28.11.2007) und im Hinblick auf den 80. Gründungstag des Opus Dei (2.10.2008) lud das "Theologische Forum Peterskirche" zu einem Festvortrag des Kirchenrechtlers Arturo Cattaneo ein.
18.03.2008
Dominik Hartig (ZENIT.org)
Die mit 25 Jahren in der Kirche noch verhältnismäßig junge Rechtsform antworte auf „spezifische pastorale Bedürfnisse, die die Grenzen einer einzelnen Diözese übersteigen, um auf diese Weise die betreffenden Diözesen zu unterstützen", erläuterte Cattaneo. „Die Personalprälatur kann somit im Wesentlichen als eine überdiözesane Seelsorgestruktur verstanden werden, die für besondere seelsorgliche Aufgaben zugunsten von Gläubigen verschiedener Gebiete oder unterschiedlicher Sozialverbände bestimmt ist."
Die institutionellen Grundzüge des Opus Dei fänden alle in dem Konzept „Personalprälatur" Platz. Konkret meinte Cattaneo die „Förderung der Fülle des christlichen Lebens in allen gewöhnlichen Lebensumständen", die ein enges Zusammenwirken von Laien und Priestern erforderlich mache, wobei letztere das sakramentale Leben ermöglichten; die „radikal weltliche Spiritualität" mit der Arbeit als „Achse der Heiligkeit und des Apostolats" – das heiße: „Heiligkeit nicht trotz der irdischen Dinge, sondern gerade durch sie" –, sowie die Tatsache, dass es sich bei Männern und Frauen, Klerikern und Laien um eine einzige und einheitliche Berufung handle.
Erzbischof Francesco Monterisi, Sekretär der Kongregation für die Bischöfe, die sowohl für die Diözesen als auch für die Personalprälaturen zuständig ist, hatte diesbezüglich ausdrücklich bekräftigt, das Opus Dei entfalte seine apostolische Tätigkeit „in Gemeinschaft mit den Diözesanbischöfen". Diese Tätigkeit käme den Bistümern zugute und sei eine „Bereicherung der kirchlichen Communio".
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05.09.2010

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