

TEXT DES TAGES
„Maria, Tochter Gottes des Vaters.“
Wieviel Gemeinheit in meinem Verhalten! Wieviel Untreue angesichts der Gnade Gottes! Du, meine Mutter, Zuflucht der Sünder, bitte für mich, damit ich nie wieder das Wirken Gottes in meiner Seele erschwere. (Im Feuer der Schmiede 178)
Maria, unsere Mutter und unsere Hoffnung: Wie sicher sind wir bei dir geborgen, auch wenn alles um uns schwankt! (Im Feuer der Schmiede 474) Wie fühlen sich die Menschen geschmeichelt, wenn man sich ihrer Verwandtschaft mit Persönlichkeiten der Dichtung, der Politik, des Heeres, der Kirche erinnert...
Singe vor der unbefleckten Jungfrau: Gegrüßet seist du Maria, Tochter Gottes des Vaters; gegrüßet seist du Maria, Mutter Gottes des Sohnes; gegrüßet seist du Maria, Braut Gottes des Heiligen Geistes. Größer als du ist nur Gott! (Der Weg 496)
Sprich: Meine Mutter - deine, weil du ihr aus vielen Gründen angehörst -, deine Liebe binde mich an das Kreuz deines Sohnes; laß es mir nicht an Glauben, an Mut, an Kühnheit fehlen, um den Willen unseres Herrn Jesus zu erfüllen. (Der Weg 497)
07.09.2010
“Eine persönliche Begegnung mit Gott.”
Sprich zu Ihm beim Empfang der Kommunion: Herr, ich hoffe auf Dich; ich bete Dich an, ich liebe Dich. Vermehre in mir den Glauben. Sei Du die Stütze meiner Schwachheit, denn Du hast ja in der Eucharistie bleiben wollen, um - selbst wehrlos - die Schwäche Deiner Geschöpfe zu heilen. (Im Feuer der Schmiede 832) 06.09.2010
“Der Heilige Geist macht uns mit Christus gleichförmig.”
Die Messe ist lang, sagst du, und ich füge hinzu: weil deine Liebe kurz ist. (Der Weg 529) 05.09.2010
“Die heilige Messe ist ein göttliches Handeln.”
Ist es nicht seltsam, daß viele Christen, die sonst in ihrem gesellschaftlichen Leben gemessen und beinahe feierlich auftreten (ohne jede Eile), die bei ihrer wenig anstrengenden Berufsausübung und bei Tisch und am Feierabend ebensowenig Eile zeigen, sich plötzlich gedrängt fühlen und in ihrem Eifer sogar auf den Priester einwirken, die Zeit, die dem heiligen Opfer am Altar gewidmet ist, abzukürzen und zusammenzudrängen? (Der Weg 530) 04.09.2010
“Sei ein Mensch, der aus der Eucharistie lebt!”
Sei ein Mensch, der aus der Eucharistie lebt! Wieviele Früchte der Heiligkeit und des Apostolates wirst du ernten, wenn dein ganzes Denken und Hoffen auf den Tabernakel gerichtet ist! (Im Feuer der Schmiede 835) 03.09.2010
“Er ist dort gegenwärtig - mit Fleisch und Blut.”
"Das ist mein Leib..." - Jesus opferte sich, und Er verbarg sich unter der Gestalt des Brotes... Jetzt ist Er dort so gegenwärtig - mit Fleisch und Blut, mit Seele und Gottheit -, wie Er Thomas gegenwärtig war, als dieser seine Finger in die Seitenwunde des verklärten Leibes legen durfte... Du aber gehst oft an Ihm vorbei und hast für Ihn nicht einmal den kurzen Gruß übrig, den du einem Bekannten, der dir begegnet, entbietest. Du hast viel weniger Glauben als Thomas! (Die Spur des Sämanns 684) 02.09.2010
“Der Gott unseres Glaubens ist nicht ein entrücktes Wesen.“
Betrachte das Schönste und Größte auf der Erde -, was die Vernunft und die geistigen Kräfte erfreut -, was dem Körper und den Sinnen wohltut...Die Welt und die anderen Welten, die in der Nacht herüberleuchten: das ganze Universum. Denke dir alle Wünsche deines Herzens erfüllt... Das alles ist nichts, nichts und weniger als nichts im Verhältnis zu diesem meinem Gott - deinem Gott! Diesem unendlichen Schatz, dieser kostbarsten Perle, gedemütigt, Sklave geworden, zum Nichts geworden in der Gestalt eines Knechtes in dem Stall, wo Er geboren werden wollte. In der Werkstatt Josephs, im Leiden, im schmachvollen Tod... Und in der Torheit seiner Liebe in der Heiligen Eucharistie. (Der Weg 432) SERVICE
HEILIGER JOSEFMARIA
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09.09.2010
