Opus Dei
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TEXT DES TAGES

“Sei ein Mensch, der aus der Eucharistie lebt!”

Sei ein Mensch, der aus der Eucharistie lebt! Wieviele Früchte der Heiligkeit und des Apostolates wirst du ernten, wenn dein ganzes Denken und Hoffen auf den Tabernakel gerichtet ist! (Im Feuer der Schmiede 835)

Jesus hat in der Eucharistie bleiben wollen aus Liebe... dir zuliebe. Er blieb im Sakrament, obwohl Er wußte, wie die Menschen Ihn empfangen würden..., auch wie du Ihn empfängst.

Er blieb, um dir Speise zu sein, um mit dir sprechen zu können, wenn du Ihn aufsuchst. Und damit durch die Nähe zu Ihm im Gebet vor dem Tabernakel und bei der Kommunion deine Liebe zu Ihm immer mehr wächst und du dazu beiträgst, daß viele Menschen Ihn finden. (Im Feuer der Schmiede 887)

Wenn du den Herrn in der Eucharistie empfängst, danke Ihm aus tiefstem Herzen, weil Er in seiner Güte bei dir weilt. 

Hast du niemals in Ruhe bedacht, wie Jahrhundert um Jahrhundert verging, bis der Messias kam? Die Patriarchen, die Propheten, das ganze Volk Israel, sie flehten: Komm, Herr, die Erde dürstet nach Dir! 

Sehnst du dich nach Ihm mit derselben Inbrunst? ( Im Feuer der Schmiede 991)

Laß deinen Glauben an die heilige Eucharistie immer mehr wachsen. - Wie unaussprechlich staunenerregend ist doch diese Wirklichkeit! Gott ist unter uns, wir können uns jeden Tag mit Ihm vereinen und, wenn wir wollen, mit Ihm vertraute Gespräche führen: wie mit einem Freund, mit einem Bruder, mit dem Vater - mit der Liebe. (Im Feuer der Schmiede 268)

TEXTE DER WOCHE


03.09.2010
“Er ist dort gegenwärtig - mit Fleisch und Blut.”

"Das ist mein Leib..." - Jesus opferte sich, und Er verbarg sich unter der Gestalt des Brotes... Jetzt ist Er dort so gegenwärtig - mit Fleisch und Blut, mit Seele und Gottheit -, wie Er Thomas gegenwärtig war, als dieser seine Finger in die Seitenwunde des verklärten Leibes legen durfte... Du aber gehst oft an Ihm vorbei und hast für Ihn nicht einmal den kurzen Gruß übrig, den du einem Bekannten, der dir begegnet, entbietest. Du hast viel weniger Glauben als Thomas! (Die Spur des Sämanns 684)

02.09.2010
“Der Gott unseres Glaubens ist nicht ein entrücktes Wesen.“

Betrachte das Schönste und Größte auf der Erde -, was die Vernunft und die geistigen Kräfte erfreut -, was dem Körper und den Sinnen wohltut...Die Welt und die anderen Welten, die in der Nacht herüberleuchten: das ganze Universum. Denke dir alle Wünsche deines Herzens erfüllt... Das alles ist nichts, nichts und weniger als nichts im Verhältnis zu diesem meinem Gott - deinem Gott! Diesem unendlichen Schatz, dieser kostbarsten Perle, gedemütigt, Sklave geworden, zum Nichts geworden in der Gestalt eines Knechtes in dem Stall, wo Er geboren werden wollte. In der Werkstatt Josephs, im Leiden, im schmachvollen Tod... Und in der Torheit seiner Liebe in der Heiligen Eucharistie. (Der Weg 432)

01.09.2010
“Er wurde zur Speise für uns, zu Brot.”

Eine so grenzenlose "Torheit" der Liebe wie die Jesu hat es niemals zuvor gegeben und wird es niemals wieder geben. Denn kann man sich eine größere Torheit vorstellen als seine Hingabe - die Art, wie Er sich hingibt und an wen? Es wäre schon sehr viel gewesen, hätte Er als wehrloses Kind unter uns bleiben wollen. Auch Bösewichter hätten dann wohl Rührung empfunden und es nicht gewagt, Ihn zu mißhandeln. Ihm aber war das zu wenig: Er suchte die äußerste Erniedrigung, die letzte Hingabe, und wurde so zur Speise für uns, zu Brot. Du göttlicher Tor! Wie behandeln Dich die Menschen!... Und ich? (Im Feuer der Schmiede 824)

31.08.2010
“Von neuem beginnen!”

Die Überzeugung von deiner recht minderen Beschaffenheit - also deine Selbsterkenntnis - wird dir dazu verhelfen, auf Demütigungen, Verachtung oder Verleumdung mit übernatürlichem Sinn zu reagieren, so daß Freude und Frieden in deiner Seele immer tiefere Wurzeln schlagen. Nachdem du dein "Fiat" - wie Du willst, Herr! - gesprochen hast, wirst du zu dem Schluß gelangen: "Was - nur das hat er über mich gesagt? Man sieht, daß er mich nicht kennt, sonst hätte er es nicht dabei bewenden lassen." Da du selbst am besten weißt, daß du eigentlich eine noch schlechtere Behandlung verdientest, wirst du sogar jenem Menschen gegenüber Dankbarkeit empfinden und dich über etwas freuen, das einen anderen gegrämt hätte. (Die Spur des Sämanns 268)

30.08.2010
“Wie also ist es um dein Bewußtsein der Gegenwart Gottes bestellt?”

Dir fehlt es an innerem Leben. Du schließt in dein Gebet weder die Anliegen der Deinen noch die Sorge um neue Berufungen ein; du bemühst dich weder darum, klar zu sehen, noch konkrete Vorsätze zu fassen, noch sie zu erfüllen; du suchst die Nähe Gottes nicht beim Studium, nicht bei der Arbeit, nicht bei deinen Gesprächen und nicht im Umgang mit den anderen. Wie also ist es um dein Bewußtsein der Gegenwart Gottes bestellt, das ja sowohl Wurzel als auch Frucht deines Gebetes sein soll? (Die Spur des Sämanns 447)

29.08.2010
„Jeden verstehen, annehmen, entschuldigen.“

Du kannst nur dann gut sein, wenn du die Tugenden und guten Eigenschaften deiner Mitmenschen wahrzunehmen vermagst. Ist es also einmal nötig, jemanden zurechtzuweisen, dann tu es in Liebe, im passenden Augenblick und ohne zu demütigen; tu es mit der Bereitschaft, das, was du am anderen korrigierst, selbst zu lernen und dich so zu bessern. (Im Feuer der Schmiede 455)



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